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Michaela Melián ist Künstlerin und Musikerin
bei F.S.K.
Sie hat sich in ihrer Arbeit immer wieder mit
den hegemonialen Bedingungen von Subjektpositionen in spätkapitalistisch
formierten Gesellschaften auseinandergesetzt und die Einschluß-
und Ausschlußmechanismen, die bei der Strukturierung
des Raumes wirksam sind thematisiert. In einem Raum, in
dem sich unterschiedliche und ungleiche Machtbeziehungen
entfalten, existiert ein klar definierter Ort nicht mehr
in sich und aus sich selbst heraus. Orte sind das Ergebnis
kultureller, ökonomischer, ethnischer, technologischer
und medialer Konstruktionen. Gemeinschaften konstituieren
sich innerhalb hierarchisch organisierter Räume, innerhalb
ungleicher Machtfelder. Die dabei entstehenden Beziehungsfelder
und zu Grunde liegenden Machtverhältnisse bestimmen
den Ort, der Subjekten für ihre Artikulation eingeräumt
wird. (Georg Schöllhammer)
} Ausstellungsbeitrag: Wandbild,
München
2004
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Michaela Melián is an artist and musician with
FSK.
In her work she has repeatedly dealt with the hegemonic conditions
of subject positions in late capitalist societies and the mechanisms
of inclusion and exclusion that affect the structuring of space.
In a space in which different and unequal power relationships
develop, a clearly defined place no longer exists per se and
from itself. Places are the result of cultural, economic, ethnical,
technological and media constructions. Communities are constituted
within hierarchically organized spaces, within unequal fields
of power. The resultant fields of relationships and the underlying
power relationships determine the place that is accorded to
subjects for their articulation.
} Exhibition contribution: Wall
Picture, Munich 2004 |